Crème fraîche selbst gemacht

Passend (oder eher unpassend) zum vorletzten Artikel habe ich gerade eine Anleitung ausprobiert, die ich bei Zora von fool fashion bzw. im Kleinen Kuriositätenladen entdeckt habe. Crème fraîche ist nach Butter wohl mein liebstes Milchprodukt. Im Gurkensalat, in der Fenchel-Hackfleisch-Pfanne, die das Rezept des Monats September sein wird, zu Nachos oder zu Himbeeren… einfach immer lecker. Und ich dachte immer, die Herstellung wäre sonstwie kompliziert. Stimmt gar nicht!

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Und so gehts:

  • Sahne in ein Schraubglas füllen
  • pro 100ml Sahne 1 EL Buttermilch hinzufügen und gut unterrühren
  • warten: 24-48h bei warmer Zimmertemperatur, also ca. 25°C, stehen lassen; falls der Raum kühler ist, sollte man das Gefäß in die Nähe der Heizung oder zum Herd stellen und/oder länger warten
  • staunen!

Innerhalb von ca. 36h ist bei mir die Sahne angedickt und wunderschön cremig geworden. Sie schmeckt total lecker und hat gegenüber der gekauften Crème fraîche ganz kleine Vorteile:

  • Sahne und Buttermilch gibts in Glasflaschen zu kaufen, Crème fraîche eher nicht
  • man hat eine größere Entscheidungsfreiheit, was die Herkunft und Qualität der Zutaten angeht (Crème fraîche gibts meist nur in ganz kleiner Auswahl an Marken).
  • fertige Crème fraîche gibt es nicht überall zu kaufen (außerhalb von Deutschland noch unwahrscheinlicher), Sahne und Buttermilch schon eher
  • man hat die Möglichkeit, lactosefreie Crème fraîche herzustellen, die es so gut wie nicht zu kaufen gibt
  • es macht Spaß 😀

Günstiger ist es eigentlich nicht, sie selbst zu machen. Aber um die paar Cents gehts ja auch nicht.
Die Crème sollte, sobald sie angedickt ist, in den Kühlschrank gestellt werden. Dort wird sie noch ein bisschen fester und ist etwa eine Woche haltbar.
Viel Spaß beim Ausprobieren!

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