Holundersuppe

Das ist ein Rezept, das von meiner Oma stammt und in meiner Familie traditionell als Vorspeise am Weihnachtsabend gegessen wird. Die Zutaten sind allesamt reich an Vitamin C und beugen in der manchmal stressigen Weihnachtszeit vielleicht der einen oder anderen Erkältung vor 🙂

Zutaten

für 5 Vorspeisen-Portionen

  • 400 ml Holundersaft
  • 200 ml naturtrüber Apfelsaft
  • 3 EL Zucker
  • 50 g Sago
  • 2 Scheiben Zitrone, ungspritzte auch mit Schale, sonst ohne
  • 1/2 – 1 Apfel, in feine Stücken geschnitten und evtl. geschält

Zubereitung

  • Sago 2-3 Stunden im Apfelsaft einweichen
  • Zucker, Holundersaft und Zitronenscheiben dazu geben und alles aufkochen
  • die Apfelstückchen dazu geben und alles noch ein paar Minuten stehen lassen, bis der Sago noch ein bisschen weiter gequollen ist

Dazu kann man Croutons, Zwieback oder Weißbrot essen.

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Mit freundlicher Unterstützung von meinem Vati 😉

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9 Responses

  1. Sago musste ich jetzt aber googeln ^^ Isst man diese Suppe kalt? Klingt lecker, würd ich mir aber eher heiß in die Tasse gießen und als Punsch trinken 🙂 (Hab heuer aber leider keine Hollerbeeren gesammelt :/ )

  2. Ingo sagt:

    Bitte korrigieren: 375ml Holundersaft (also die Hälfte von einem 3/4 Liter), 175ml sind echt zuwenig, da geht der Holundergeschmack ziemlich unter.
    Evtl. das Rezept anpassen zu 400ml Holundersaft und 200ml Apfelsaft?

    @Bernsteinhexe: Die Suppe schmeckt zwar auch kalt (da hat sie dann aber durch das Sago eher eine geleeartige Konsistenz), am besten schmeckt sie jedoch heiß.

  3. Möhrchen sagt:

    @Ingo: Da hast du mir also ein unausgereiftes Rezept diktiert, so geht das aber nicht 😀

    @Bernsteinhexe: Wenn man einen Punsch draus machen will (echt keine schlechte Idee!) dann muss man aber das Sago weglassen, das macht die Suppe sonst etwas glibberig und nicht so richtig trinkbar.

    • Brauchts das Sago eigentlich überhaupt? Klare Suppen sind ja auch ähm klar und so. Ich hab mir letztens am Markt Johannisbrotkernmehl geholt, das wär auch eine vorstellbare Alternative zum sämig machen 🙂

      BTW: Kann es sein, dass meine Kommentare erst nach paar Stunden/Tagen sichtbar werden oder erst freigegeben werden müssen? Ich hab den Kommentar nicht nochmal geschrieben und jetzt ist er zu sehen, und der neue obere ist auch noch nicht zu sehen ^^

      • Möhrchen sagt:

        Also Sago ist schon ganz anders als sowas wie Johannisbrotkernmehl von der Konsistenz her – ein bisschen glibbrige kleine Kugeln. Das mag ich, macht mehr Spaß beim essen 😀

        Die Kommentare müssen nicht freigeschaltet werden, ist echt seltsam, dass da manche nicht auftauchen :/ Aber schön, dass wenigstens einer da ist XD

  4. Musterkatze sagt:

    Erkältungsvorbeugend.. davon hätte ich wohl etwas trinken sollen ^^ Holundersaft und Apfelsaft klingt nach einer sehr guten Kombination. Ich denke, das probiere ich mal aus.
    Sago musste ich auch ersteinmal recherchieren. Wozu braucht man das denn in der Suppe? Es klingt ja eher so, als würde es davon glibbriger und nicht fester werden. Wo kann man das kaufen?

    • Möhrchen sagt:

      Das Sago ist zum Andicken da – die Stärkekugeln quellen und nehmen dabei recht viel Flüssigkeit auf. Ohne Sago hätte man Fruchtsaft mit Apfelstücken drin, mit Sago ist die Konsistenz so wie z.B. von Kaltschale. Probierts einfach mal aus 😀
      Lässt man das Sago zu lange quellen, wird es irgendwann eine Art Wackelpudding. Die Kugeln sollten größer und durchsichtig geworden sein, aber sich noch nicht komplett aufgelöst haben, dann ist es genau richtig. Mit Johannisbrotkernmehl oder anderen pulvrigen Bindemitteln würde man wahrscheinlich eine sämige, gleichmäßig dickflüssige Suppe bekommen, was an der Stelle aber finde ich nicht so gut passen würde (aber ich kenn die Suppe eben auch nur mit Sago).

      Wo es Sago zu kaufen gibt… tja, es steht halt immer bei meinen Eltern im Schrank 😉 In einem größeren Supermarkt (real, Kaufland) müsste das aber eigentlich zu finden sein.

  5. Hach, wahrscheinlich schmeckt das ohne Sago auch gut. 😀 Ich hab das echt noch nirgendwo gesehen! ^^ Aber Hollersaft kaufen, wo mans in der Natur für umsonst kriegt, das wurmt mich jetzt aber schon ^^

    Ah was mir noch einfällt: Kann das sein, dass Sago sowas ist, das man hin und wieder in asiatischen Restaurants kriegt? Bei uns gibts welche, die haben so (Oft beim Running Sushi Buffet) gesüßte Kokosmilch, da schwimmen dann so gequollene Kügelchen drinnen, so um um die 3-5mm im Durchmesser. Schmecken nach nix, aber gut. Die Kokosmilch bleibt trotzdem dünnflüssig. Hm, dann wirds das wohl doch nicht sein? 😀

    • Möhrchen sagt:

      Am Geschmack macht Sago auf jeden Fall nix 😀 Es soll angeblich beim Mehl in der Nähe stehen, weil es ja Stärke ist…
      Ich habe jetzt noch mal ein bisschen gelesen, und scheinbar ist Sago tatsächlich das gleiche, was auch in Bubble-Tea drin ist 😀 Geschmacklos, aber sorgt für eine lustige Konsistenz.

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