Mai: Rhabarber-Muffins

Langsam wird die Auswahl an Obst und Gemüse wieder größer, und gerade der Frühling hat einiges zu bieten. Rhabarber kann man leicht im eigenen Garten anbauen und von Mai bis Ende Juni ernten. Ich habe welchen aus dem Garten meiner Eltern verarbeitet.

Man kann jetzt nicht behaupten, dass Rhabarber ein überragend gesundes Gemüse wäre, aber gut schmecken tut er allemal, besonders zu Süßspeisen wie Pudding, in Eierkuchen oder auch als Marmelade. Ausschlaggebend für den Geschmack sind die Säuren (die hohe Konzentration von Oxalsäure kann kalziumzehrend wirken), die in den Muffins für einen angenehm süß-sauren Geschmack sorgen.

Je nach Farbe unterscheidet sich der Säuregehalt: Rhabarber, der sowohl innen als auch außen grün ist, ist besonders sauer, komplett rosa Rhabarber eher mild. Stangen mit grünem Inneren und rosa Schale sind herb und mittelmäßig sauer. Wem der Rhabarber zu sauer ist, kann ihn blanchieren oder etwas Natron hinzufügen (aber nicht zu viel, sonst schmeckt mans raus).
Für die Muffins habe ich grünen Rhabarber mit roter Schale verwendet.

Wer die Rhabarber-Saison verlängern will, kann ihn roh oder gekocht auch einfrieren.

Zutaten269

(für ca. 24 Muffins)

  • 450g Rhabarber
  • 175g Butter oder Margarine
  • 1 Prise Salz
  • 1 Packung / 1 TL Vanillezucker
  • 150g Zucker
  • 4 Eier
  • 350g Mehl
  • 1 Packung Backpulver
  • 5 EL Milch

Zubereitung

  • Butter/Margarine ggf. im Ofen erwärmen, falls sie nicht Raumtemperatur hat
  • Rhabarber schälen und in nicht zu kleine Stücke schneiden
  • Fett, Salz, Vanillezucker und Zucker schaumig schlagen
  • Mehl, Backpulver und Eier unterrühren
  • den Rhabarber in 1 EL Mehl wenden und unter den Teig heben
  • Teig in Muffinförmchen füllen

Bei 200°C (Gasofen: 220°C) 30-40 Minuten backen.

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