Weihnachten in der Tasse

Inspiriert vom Artikel der Bernsteinhexe mit ihren Punsch-Rezepten möchte ich hier vier ganz simple Rezepte für heiße Getränke vorstellen, die für mich der Geschmack von Weihnachten sind 🙂

Weihnachts-Tee

  • 1 l schwarzer Tee (z.B. Earl Grey oder Assam)
  • 3-4 EL Honig
  • Saft von 2-4 Orangen oder etwa 200ml Orangensaft
  • 1/8 l Rum

Schmeckt auch ohne den Rum oder mit Whisky stattdessen, Rum ist aber mein Favorit.

Glühwein

  • 1/4 l Wasser
  • 150g Zucker
  • 2 Nelken
  • 1 Stück Zimt
  • 1 Zitrone
  • 3/4 l Rotwein

Gewürze, Zucker und Zitrone im Wasser aufkochen, dann den Wein dazu gießen. Den Glühwein im Anschluss erhitzen, aber nicht kochen. Ist mit Früchtetee statt Rotwein auch alkoholfrei möglich und schmeckt um Welten besser als jeder gekaufte Glühwein!

Grog

„Rum mut, Zucker kann, Water bruuk nich.“

Nach diesem Motto kann man sich Grog auch machen, ich habe aber in langen Testreihen herausgefunden, dass es deutlich besser schmeckt, wenn man sich ungefähr an folgende Mengenangaben hält:

  • 200 ml kochendes Wasser
  • 4 cl Rum
  • 3 TL Zucker

Vorsicht, macht sehr schnell sehr lustig! 😉

Heißer Apfelsaft mit Amaretto

Dazu gib es nichts weiter zu sagen 🙂 Auch heißer Apfelsaft ohne alles schmeckt übrigens sehr lecker. Und es gibt Amaretto ohne Alkohol zu kaufen.

Und nun mache ich mich auf die Suche nach dem ultimativen traditionellen schottischen Wintergetränk, mit dem ich die halbe Flasche Billig-Whisky, die hier noch rumsteht, sinnvoll verwerten kann ;D

Schaut auch mal bei der Bernsteinhexe vorbei, wenn ihr etwas raffiniertere oder aufwändigere Rezepte sucht! Der Orangenpunsch ist sehr toll und praktisch, weil man ihn vorbereiten kann 🙂

Was kommt bei euch in der Adventszeit denn so in die Tasse?

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6 Responses

  1. Ach du machst immer so schöne Fotos, kannst du nicht mal einen Blog Exkurs machen? Irgendwie mach ich immer was falsch, oder es hapert tatsächlich an den Hintergründen ^^ Den Weihnachtstee mache ich auch immer so, die Kombi Schwarztee, Orange und Rum ist fantastisch! Bei mir ratterts grad oben, ob man da nicht auch einen Weihnachtsteesirup machen kann, und nur mehr heißes Wasser dazukippen muss. XD Grog hab ich letztens zum ersten Mal probiert, ich hab auch 200ml Wasser auf 3 TL genommen, weil ichs einfach süß brauch! Aber irgendwie fehlt mir da doch der Tee, mit heißem Wasser schmeckts so verwässert. Amaretto ist grad ausgegangen, hab den Mann sofort um Nachschub kaufen geschickt. Dann probier ich heute mal den heißen Apfelsaft mit Amaretto! 🙂

    • Möhrchen sagt:

      Schön, dass dir mein unscharfes Foto gefällt xD Die einzigen Tipps, die ich hab: Nicht so sehr von oben Fotografieren und eher Details als das große Ganze. Ansonsten kann man wie ich nicht vorhandenes Können mit hübscher Beleuchtung ausgleichen, wie es scheint… 😉
      Die Musterkatze könnte zu dem Thema sicherlich viel mehr hilfreiches sagen 🙂

      Im Prinzip hat dein Orangenextrakt ja die gleichen Zutaten wie der Weihnachts-Tee, aber einfach in ganz anderen Anteilen. Ich glaube, ein Weihnachtstee-Sirup würde nicht funktionieren, weil zu viel Orangensaft im Verhältnis zu Rum und Zucker drin ist. Das würde ja nicht lange haltbar sein. Dann lieber immer frisch mischen. Ich müsste die Menge mal auf eine Tasse für mich alleine runter rechnen 🙂

      Aber mehr Sirup-Rezepte zum Tee verbessern wären auf jeden Fall ne gute Sache 😀

  2. Musterkatze sagt:

    Wenn ich Abends etwas Warmes im Winter trinke, dann ist es meistens Kakao. Mit Tee kann man mich nicht locken und ich trinke lieber einen Whisky, als Grog oder anderen warmen Alkohol 😀 Außer in Gesellschaft warmen Apfelsaft mit Amaretto!

    Glühwein mache ich gerne zu Weihnachten. Ich dachte immer, wir machen den sehr ähnlich, da ich ja das Rezept dafür von dir habe, stimmt aber irgendwie gar nicht. Meine Vorgehensweise (gleiche Zutaten): Alles zusammen in den Topf geben, die Zitrone aber nur halbieren und einfach so, wie sie ist, in die Flüssigkeit legen. Das Ganze lasse ich dann bei niedriger Temperatur 30-45 Minuten ziehen. Dadurch schmeckt es einfach noch intensiver und besser, finde ich 🙂

    Mit Food-Fotografie kenn ich mich gar nicht aus. Ich habe nur darüber gelesen, dass man aus der Perspektive des Essenden fotografieren soll, also wie Möhrchen schon sagt, nicht direkt von oben. Ansonsten habe ich keine Tipps, meine Versuche sehen immer nicht so sehr appetitlich aus, im Gegensatz zu Möhrchens Fotos 🙂

    • Möhrchen sagt:

      Ich hatte tatsächlich auch überlegt, ob ich eine heiße Schokolade/Kakao mit in die Rezepteliste mit aufnehme, aber dann fand ichs doch zu simpel und gar nicht soo weihnachtlich. Ist für mich einfach ein Dauerbrenner, der das ganze Jahr über geht 😉 Hat jemand Kakao eigentlich schon mal mit Milch-Ersatz ausprobiert?

      Ich kann mir gut vorstellen, dass es noch ein bisschen aromatischer wird, wenn man die Zitrone mit reinlegt. Die Zitronenschale und alles, was beim Auspressen sonst noch übrig bleibt, hat ja ein ganz eigenes Aroma. Allerdings sind Zitronen ja meistens gespritzt, und deswegen hab ich die nicht so gern direkt drin :/ Wenn ich mal ungespritzte bekomme, werd ichs aber mal so probieren (ich würde die Zitrone erst auspressen und dann den Rest mit reinlegen) – immer vorausgesetzt den Fall, dass ich tatsächlich 45 Minuten bevor ich den Glühwein trinken will, dran denke, ihn vorzubereiten 😀

    • Da ich ja jetzt keine Kuhmilch mehr trinke, dachte ich, dass ich jetzt vollkommen auf heiße Schokolade verzichten muss. Ich liebe ja den Film “Chocolat”, der gehört für mich irgendwie zur Weihnachtszeit dazu! Und jedesmal wenn ich mir den anschaue, MUSS ich heiße Schokolade machen, entweder klassisch, als auch spanisch (also leicht mit Stärke angedickt) Und so hab ich das letzte mal Reismilch dazu genommen. Ich weiß jetzt nimmer ob ich sie mit Kakaopulver oder Bitterschokolade gemacht habe,aber meine Bedenken, dass heiße Schokolade nur mit Kuhmilch schmeckt, konnte ich zerstreuen. Schmeckt nämlich gut! Es gibt ja auch Reis-Kokos-Drink, der schmeckt mir persönlich am besten. Ich pimpe meine Reismilch auch oft mit einem Schluck Kokosmilch auf. Von wegen Fett ist ein Geschmacksträger und so…

      • Möhrchen sagt:

        Ich hab mir diesen Reis-Kokos-Drink auch gleich mal gekauft, aber noch nicht gekostet – trotzdem, danke für den Tipp 🙂 Gut fand ich dran, dass da keine Emulgatoren, Verdickungsmittel und so drin sind.
        Reine Reismilch habe ich einmal dummerweise zum Milchreis kochen verwendet, das hat wirklich nicht gut geschmeckt…
        Milchreis mit Kokosmilch+Wasser hat zwar nicht genau wie das Original geschmeckt, war aber lecker. Reine Kokosmilch ohne Verdünnung ist mir aber meist zu fettig. Als Sahne-Ersatz gut, aber nicht als Milch-Ersatz… da wird mir dann irgendwann schlecht von.

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